Förderung von Komfortlüftungsanlagen und vom Ersatz von Lüftungs- und Klimaanlagen (Kanton SH)

PDF-VersionPDF-Version

Um die Energieeffizienz zu erhöhen, förderte der Kanton Schaffhausen sowohl die Installation von Komfortlüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung bzw. Abwärmenutzung in bestehenden Gebäuden wie auch den Ersatz von Lüftungs- und Klimaanlagen in bestehenden Nichtwohnbauten, wobei der elektrische Leistungsbedarf 10 W pro m2 Nettogeschossfläche nicht überschreiten darf.

Gebäude gelten dann als bestehend, wenn sie mindestens 5 Jahre alt sind (gemessen ab dem Zeitpunkt der rechtskräftigen Baubewilligung).

Massnahmenträger:

Kanton Schaffhausen

Zeitraum: -
Kanton: SH
Mustervorstoss:

Dieser Mustervorstoss soll eine Hilfe darstellen, um das Beispiel in Kantons- und/oder Gemeindeparlamenten einzubringen. Dafür muss der Vorstoss aber unbedingt auf den jeweiligen Kanton resp. die jeweilige Gemeinde angepasst werden (gelb markierte Stellen). Auch kann die Begründung natürlich noch ausgebaut und mit lokalen Aspekten ergänzt werden.

Politische Einbettung

Die Förderung des Ersatzes von Beleuchtungsanlagen ist Bestandteil des „Förderprogramm Energie 2011“ der Energiefachstelle des Kantons Schaffhausen. Das Förderprogramm 2011 basiert auf der energiepolitische Strategie des Kantons und dem harmonisierten Fördermodell der Kantone. Die energiepolitische Strategie, auf die sich der Kanton Schaffhausen stützt, lehnt sich an die Strategie des Bundes und der schweizerischen Energiedirektorenkonferenz an.

Finanzierung

Bei der Installation von Komfortlüftungsanlagen beträgt der einmalige Investitionsbeitrag bei Ein-/Zweifamilienhäusern 3500 Franken pro Wohnung und bei Mehrfamilienhäusern 2500 Franken pro Wohnung. Bei Gebäuden der Verwaltung oder Schulen 10.- pro m2 EBF. Der kantonale Förderbeitrag beträgt aber jeweils maximal 35 Prozent der Gesamtkosten für die geförderte Massnahme.

Beim Ersatz von Lüftungs- und Klimaanalagen wird ein einmaliger Investitionsbeitrag von CHF 20.- pro m2 belüftete Nettogeschossfläche bezahlt. Der kantonale Förderbeitrag beträgt aber jeweils maximal 35 Prozent der Gesamtkosten für die geförderte Massnahme.

Wirkung & Nutzen

-