Öko-Kompass – Umweltberatung für KMU (Stadt Zürich)

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Zur Unterstützung der 25'000 kleinen und mittleren Unternehmen auf dem Weg zur 2000-Watt-Gesellschaft wurde der Öko-Kompass geschaffen. Das Projekt bietet Unterstützung von KMU auf der Suche nach geeigneten betriebsinternen Umweltschutz-Massnahmen und Vermittlung von zur Verfügung stehenden Geldmitteln. Konkret wird eine kostenlose Telefonberatung zu sämtlichen Anliegen rund um Energie- und Umweltthemen und Standortberatungen mit Aufzeigen von gewinnbringenden Energie- und Materialsparmassnahmen angeboten. Die Standortberatungen sind kostenlos, sofern das KMU innerhalb eines halben Jahres mindestens eine der vereinbarten Massnahmen eingeleitet hat.

Massnahmenträger:

Stadt Zürich

Zeitraum: 2009 – 2012 (Pilotprojekt)
Gemeinde: Zürich
Mustervorstoss:

Dieser Mustervorstoss soll eine Hilfe darstellen, um das Beispiel in Kantons- und/oder Gemeindeparlamenten einzubringen. Dafür muss der Vorstoss aber unbedingt auf den jeweiligen Kanton resp. die jeweilige Gemeinde angepasst werden (gelb markierte Stellen). Auch kann die Begründung natürlich noch ausgebaut und mit lokalen Aspekten ergänzt werden.

Politische Einbettung

Der Öko-Kompass wurde als ein Teilprojekt des Themenfeld „Umsetzung der Energievision 2020“ im Rahmen des Legislaturschwerpunkts „Nachhaltige Stadt Zürich – Auf dem Weg zur 2000-Watt-Gesellschaft“ des Zürcher Stadtrats (Exekutive) eingeführt. In der Stadt Zürich ist der Öko-Kompass also Bestandteil eines umfassenderen Projekts – allerdings spricht nichts dagegen, ihn in einer Gemeinde auch unabhängig von einem übergeordneten Legislaturschwerpunktes bzw. unabhängig von einem übergeordnetem Grossprojekt umzusetzen.

Finanzierung

Der Gemeinderat hiess im Januar 2009 die Finanzierung über 2.04 Millionen Franken gut. Im August 2009 nahmen die Geschäftsstelle und die Standortberater (10 mandatierte und akkreditierte Fachpersonen) ihre Arbeit auf.
Die Suche nach geeigneten Trägern gestaltete sich in der aktuellen Wirtschaftslage aufwändig. Trotzdem gelang es eine breiten Trägerschaft zu finden, welche die Hälfte der Projektkosten tragen und mit ihren Erfahrungen zum Erfolg beitragen. Die meisten der gut 50 Branchen- und Quartierverbände unterstützen den Öko-Kompass konstruktiv.

Wirkung & Nutzen

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Erfahrungen

Die KMU nutzen das Informationsangebot zunehmend, doch werden die Standortberatungen vor Ort zurückhaltend nachgefragt. Die KMU sind grundsätzlich bereit und ausreichend innovativ, individuelle Schritte Richtung Energieeffizienz und Ressourcenreduktion einzuleiten.