E-Cargobikes

PDF-VersionPDF-Version

Cargo-Bike-Vermietungen richten sich an Personen, die ihre Transporte nicht mit dem Auto machen möchten, aber kein eigenes Cargo-Bike besitzen. Über die Sharing-Plattform «carvelo2go» können in diversen Städten und Gemeinden E-Cargo-Bikes ausgeliehen werden. Gemeinden und Kantone können den Aufbau und die Ausbreitung die¬ser Angebote unterstützen, indem sie Standorte auf öffentlichem Grund bereitstellt, die Anbieter bei der Suche nach privaten Standorten unterstützt, Öffentlichkeitsarbeit zur Bekanntmachung betreibt und/oder in einer Anfangsphase nicht rentable Systeme finanziell unterstützt.
Als Alternative oder Ergänzung ist die Bereitstellung weiterer Mobilitäts¬services denkbar, wie z.B. ein Veloselbstverleih-Angebot (Bikesharing) in der Gemeinde, der Region oder dem ganzen Kanton, oder eine E-Bike-Flotte in Tourismusgemeinden.

Die Gemeinde Burgdorf beispielsweise ist seit Sommer 2017 «carvelo2go»-Stadt. Das Angebot startete mit zwei Carvelos, die Flottengrösse wird bedarfsgerecht weiterentwickelt. Reservation und Gebühren¬abrechnung erfolgen elektronisch. Die Stadt Burgdorf engagiert sich im Rahmen der Plattform Energiestadt, ge¬sponsert werden die Fahrzeuge von der VCS Regionalgruppe Oberaargau-Emmental. Die Stiftung intact ist für den Betrieb und Unterhalt verantwortlich. Unterstützt wird die Umset¬zung von carvelo2go in Burgdorf ausserdem vom Bundes¬amt für Raumentwicklung ARE.

Massnahmenträger:

diverse

Zeitraum: unbestimmt

Dieser Mustervorstoss soll eine Hilfe darstellen, um das Beispiel in Kantons- und/oder Gemeindeparlamenten einzubringen. Dafür muss der Vorstoss aber unbedingt auf den jeweiligen Kanton resp. die jeweilige Gemeinde angepasst werden (gelb markierte Stellen). Auch kann die Begründung natürlich noch ausgebaut und mit lokalen Aspekten ergänzt werden.

Politische Einbettung

Ein E-Cargo-Bike-Angebot ist für Gemeinden und Kantone eine mögliche Massnahme, um den gesetzten energie- und verkehrspolitischen Zielen ein Schritt näher zu kommen.

Finanzierung

Eine Gemeinde bezahlt je nach Standort-Grösse eine Anschubfinanzierung zwischen CHF 10‘000 und 20‘000. Zudem steht es ihr offen, auch selber Carvelos zum Netzwerk beizusteuern.
Anstelle der Gemeinde können auch lokale Unternehmen oder Projektpartner die Rolle des Sponsors übernehmen, womit die Kosten für die Gemeinden entfallen bzw. reduziert werden.

Wirkung & Nutzen

„carvelo2go“-Gemeinden setzen sich für eine nachhaltige, umweltfreundliche Mobilität ein. Sie schaffen ein Mobilitätsangebot für die Bevölkerung, für das lokale Gewerbe, die Vereine und die Gemeindeverwaltung, eine Alternative zum motorisierten Individualverkehr.