Veloschnellrouten

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Im städtischen Gesamtverkehrskonzept und im Agglomerationsprogramm für Winterthur und Umgebung ist die Schaffung von «Velobahnen» vorgesehen (ehemals «Veloschnellrouten»). Velobahnen sind Schnellrouten für Velofahrende. Dank einer Minimalbreite von ca. 5 Metern können in beiden Richtungen zwei Velos nebeneinander fahren und verschieden schnelle Fahrerinnen und Fahrer kommen gut aneinander vorbei (z.B. E-Bikes und normale Velos).

Velobahnen tragen zur Entlastung des Strassennetzes bei, indem der Veloverkehr über mittlere und längere Distanzen gefördert wird. Der Stadtrat von Winterthur hat das ausgearbeitete Netz dieser Velobahnen beschlossen und wird den Eintrag der Routen im regionalen Richtplan einleiten.

Der Anteil des Veloverkehrs am gesamten Verkehrsaufkommen (Modalsplit) soll durch direkte, sichere und schnelle Routen erhöht werden. Die Velobahnen werden künftig das Stadtzentrum mit neuen Zentren, gewachsenen Ortsteilen und der Region verbinden. Die Velobahnen sind auf die Bedürfnisse des Alltagsverkehrs ausgerichtet, das Zielpublikum sind insbesondere Pendlerinnen und Pendler.

Der Kanton Zürich verfügt seit 2016 über einen vom Regierungsrat beschlossenen Velonetzplan, der die geplante Veloinfrastruktur visualisiert und mittels Schwachstellenblätter den Handlungsbedarf aufzeigt. Für die zukünftige Veloinfrastruktur sind drei Radwegtypen vorgesehen: Nebenverbindungen, Hauptverbindungen und Veloschnellrouten.

Massnahmenträger:

Städte / Kanton

Zeitraum: unbestimmt

Politische Einbettung

Veloschnellrouten sind für Gemeinden und Kantone eine mögliche Massnahme, um den gesetzten energie- und verkehrspolitischen Zielen ein Schritt näher zu kommen.

Finanzierung

Für die Finanzierung kommunaler Radrouten ist in der Regel die Gemeinde zuständig. Für die Finanzierung von überkommunal klassierten Radrouten ist der Kanton zuständig.

Wirkung & Nutzen

Der Anteil des Veloverkehrs am gesamten Verkehrsaufkommen (Modalsplit) soll durch die Velobahnen erhöht werden. Die Velobahnen sind auf die Bedürfnisse des Alltagsverkehrs ausgerichtet, das Zielpublikum sind insbesondere Pendlerinnen und Pendler.