Voraussetzungen E-Mobilität

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Bauherren und Grundeigentümer können bei der Planung und Projektierung von Neu- und Umbauten zur Berücksichti¬gung der Elektromobilität verpflichtet werden. Dies geschieht durch die Integration einer Bestim¬mung in der Bau- und Nutzungsordnung oder in der Gestaltungsplanung von grösseren Überbauungen. Damit wird sichergestellt, dass schon beim Bau die technischen Voraussetzungen geschaffen werden, um bei steigender Nachfrage nach Elektroautos Ladestationen einfach bereit-stellen zu können.

So ist beispielsweise im neu erstellten Zürcher Stadtquartier «GreenCity», das nach den Zielen der 2000-Watt-Gesellschaft realisiert wurde, eine entsprechende Regelung im privaten Gestaltungsplan verankert: «Für insgesamt mindestens 100 Autoabstellplätze sind die tech¬nischen Voraussetzungen zur Bereitstellung künftiger Infra¬strukturen zur Nutzung durch emissions- und verbrauchsarme Fahrzeuge (z.B. Hybrid oder Elektro) zu schaffen. Ein entspre¬chendes Konzept muss vor der ersten Baueingabe mit dem Tief¬bauamt der Stadt Zürich abgestimmt werden und ist von diesem bewilligen zu lassen.»

Massnahmenträger:

Gemeinde, Region

Zeitraum: unbestimmt

Dieser Mustervorstoss soll eine Hilfe darstellen, um das Beispiel in Kantons- und/oder Gemeindeparlamenten einzubringen. Dafür muss der Vorstoss aber unbedingt auf den jeweiligen Kanton resp. die jeweilige Gemeinde angepasst werden (gelb markierte Stellen). Auch kann die Begründung natürlich noch ausgebaut und mit lokalen Aspekten ergänzt werden.

Politische Einbettung

Integration einer entsprechenden Bestim¬mung in der Bau- und Nutzungsordnung oder fallweise in der Gestaltungsplanung von grösseren Überbauungen.

Finanzierung

Die Finanzierung erfolgt über das ordentliche Gemeindebudget.

Wirkung & Nutzen

Damit wird sichergestellt, dass schon beim Bau die technischen Voraussetzungen geschaffen werden, um bei steigender Nachfrage nach Elektroautos Ladestationen einfach bereit¬stellen zu können.