Mindestanteil erneuerbarer Energie beim Warmwasser (Kanton BS)

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Um fossile Energieträger und Elektrizität für die Erzeugung von Warmwasser zunehmend durch erneuerbare Energieträger zu ersetzen, schreibt der Kanton Basel- Stadt seit 1.1.2010 vor, dass das Brauchwarmwasser in neuen Wohnbauten, Schulen, Restaurants, Spitälern, Sportbauten, Hallenbädern und weiteren grossen Warmwasserverbrauchern mindestens zu 50% mit erneuerbarer Energie erwärmt wird. Das gleiche gilt beim Ersatz zentraler Brauchwarmwassererzeuger.

Massnahmenträger:

Kanton Basel-Stadt

Zeitraum: seit 1.1.2010
Kanton: BS
Mustervorstoss:

Dieser Mustervorstoss soll eine Hilfe darstellen, um das Beispiel in Kantons- und/oder Gemeindeparlamenten einzubringen. Dafür muss der Vorstoss aber unbedingt auf den jeweiligen Kanton resp. die jeweilige Gemeinde angepasst werden (gelb markierte Stellen). Auch kann die Begründung natürlich noch ausgebaut und mit lokalen Aspekten ergänzt werden.

Politische Einbettung

Die Grundlage für die Vorschrift ist eine e4ntsprechende Regelungen im kantonalen Energiegesetz und der entsprechenden Verordnung.

Finanzierung

Für die Vorschrift ist keine Finanzierung nötig. (Thermische Solaranlagen erhalten aber Förderbeiträge aus der kantonalen Förderabgabe.)

Wirkung & Nutzen

Fossile Energieträger und Elektrizität werden für die Erzeugung von Warmwasser durch erneuerbare Energieträger ersetzt.

Erfahrungen

Der Vollzug war bei Spezialfällen zu Beginn recht aufwändig. Das Amt für Umwelt und Enerige Basel-Stadt geht aber davon aus, dass die Lösung bald als "Stand der Technik" akzeptiert wird.

Organisation: Kanton Basel-Stadt, Amt für Umwelt und Energie
Name: Marcus Diacon
Adresse: Amt für Umwelt und Energie
Marcus Diacon
Hochbergerstrasse 158
4019 Basel
Telefon: 061 639 2361
Email: markus.diacon@bs.ch
Webseite: http://www.aue.bs.ch/fachbereiche/energie.htm

Dokumente

Kantonales Energiegesetz
Verordnung zum Energiegesetz